Konzert „Full Metal Juz“ im Jugendhaus

Circus Blind, Me STH, Another Day of Nothing und Killed by Reality live beim „Full Metal Juz“ im Jugendhaus

Das „Full Metal JuZ“ war ein Konzert, das alle meine Erwartungen bei Weitem übertroffen hat. Nicht nur was meine Erwartungen an die Besucherzahlen betrifft, auch die Bands haben mir gezeigt, dass besser immer geht und auch kleine Veranstaltungen nicht zu verachten sind. Präsentiert wurde dieses Konzert von der „Konzi-Crisis Kaltenkirchen“, die ehrenamtlich Veranstaltungen organisiert.

Den Auftakt für den Abend gaben „Circus Blind“, die trotz einiger Schwierigkeiten mit der Technik, ohne Probleme in der Lage waren, das Publikum zum Moshen zu bringen und eine ordentliche „Wall of Death“ anzettelten. Ein paar Rückkopplungen während der ersten Songs nahmen die Fans gelassen und mit Humor und dankten der Band für den, im Vergleich zum letzten Auftritt, wesentlich besseren Sound mit ordentlichem Applaus.

Die Räumlichkeiten des Jugendhaus Kaltenkirchen, in dem das Konzert stattfand, waren mit über 100 Gästen gefüllt, die gut drauf waren.

jugendhausKonzert1

Nach einer kurzen Erholungspause betraten „Me STH“ die Bühne und legten mit Balladen und melodischen Riffs einen ruhigeren Gang ein. Auch die Jungs und ein Mädel dieser Band waren mir vom letzten Konzert, dem „Bandraum RuleZ“ noch gut in Erinnerung geblieben und konnten durch ausgefeiltere Versionen ihrer Songs punkten.
Auch schon mal im Jugendhaus Kaltenkirchen, jedoch beim „Kakival ’15“ und nicht beim „Bandraum RuleZ“ konnte ich „Killed by Reality“ nun wieder live erleben. Die Fans der Band scharrten sich schneller vor der Bühne als das Licht anging und kurz darauf ging es los. Wie schon beim letzten Mal meisterte „Killed by Reality“ den Umgang mit den Fans. Moshen, headbangen und abgehen, die Fans taten wie ihnen geheißen, denn die Musik der Jungs lud dazu ein, sich mitreißen zu lassen!jugendhausKonzert4


jugendhausKonzert5

Als drittes betraten „Another Day of Nothing“ die Bühne und ich muss gestehen, ich habe eine neue Band gefunden, die sich einen Platz in der Reihe meiner Lieblinge erspielten. Fette Basslines vom G-Man gepaart mit teils brachialen Riffs und dem gekonnten Einsatz des Schlagzeugs verliehen der Band einen Sound, dem ich nicht widerstehen konnte! Das ganze wurde in ihren Songs wie dem Anti-Rassismus Lied „Xenophobia“ untergebracht, und einige Fans dürften diesen Auftritt wohl auch wegen der Nackenschmerzen vom Headbangen in Erinnerung behalten.

JugendhausKonzert3

Mein persönliches Fazit des Abends, ich hätte mir in den Arsch getreten vor Wut, wenn ich nicht da gewesen wäre! Wieder hat die „Konzi-Crisis Kaltenkirchen“ es geschafft, Bands an den Start zu bringen, die Laune zum Feiern machen und mir mit „Another Day of Nothing“ eine musikalische Perle lieferten, die ich so gar nicht erwartet hatte.

Der nächste Konzerttermin, den „Konzi-Crisis Kaltenkirchen“ festgelegt hat, ist der 16.01.2015 und schon fest in meinem Kalender eingetragen…

Erek Baumann